In der letzten Vorbereitung, vor der EM in Oestersund/Schweden vom 05.04. - 10.04.2016, punktete Deutschland beim gemeinsamen TL in Ilmenau gegen die Slowakei, 3 mal.
Alle drei Begegnungen konnte der Gastgeber für sich entscheiden 2:0, 3:2, 5:1.
Erschöpft aber sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen aus der Gesamtvorbereitung traten die Spieler die Heimreise an, um sich für die bevorstehende EM zu erholen.
In Ilmenau bekam Hugo Rädler vom Bundestrainer Andreas Pokorny dann endgültig die offizielle Berufung in den Kader der Deutschen Sledge Hockey Nationalmannschaft für die EM in Oestersund.
Das war der Lohn für sein gezeigtes Engagement, er übt den Sport wie alle Deutschen Sledge Hockey Spieler, als Amateur aus und hat nebenbei noch seinen Vollzeitberuf. Daran hätte er im Traum nicht gedacht. Damit hat er nun den Sportlerolymp erklommen.

TL in Ilmenau 1

 


Nach seiner Einladung zum TL in Köln, hatte der Bundestrainer Andreas
Pokorny die nächste Überraschung für den Woody, Hugo Rädler parat.Nationalmannschaft in MittenwaldNationalmannschaft in MittenwaldEr wurde zu seinem Debüt, als aktiver Spieler, für die Freundschaftsspiele gegen Norwegen berufen.

Im Rahmen der Mittenwalder "Karwendel Games 2016" fanden das TL mit 2 Freundschaftsspielen statt.

Das Norwegische Sledge Hockey Team ist derzeit auf Rang 4 der Weltrangliste, Deutschland auf Platz 6, nach der letzten A-WM in Buffalo/USA 2015.

Für Hugo Rädler war es eine sehr spannende Erfahrung gegen ein so hochklassiges Team antreten zu können. Immerhin hat Sledge Hockey in den skandinavischen Ländern die längste Tradition, da Schweden diese paralympische Sportart vor etwa 40 Jahren ins Leben rief. Der Nachbar Norwegen folgte nicht lange darauf dem Sledge Hockey Gedanken.
Die beiden Begegnungen waren höchst kampfbetont und hochklassig. Beide Spiele gingen denkbar knapp an die Norweger.
Spiel eins endete 3:2, die Gäste erzielten kurz vor dem Abpfiff noch den Siegtreffer.
An Tag 2 stand es 3:3 nach der regulären Spielzeit, Deutschland hatte nach fulminater Aufholjagd den Sieg vor Augen. Aber die Gäste glichen, wieder kurz vor Schluß aus. Es ging in die OT, vier gegen vier, 5 Minuten, das erste Tor entschied. Auch diesmal hatten die Skandinavier Fortuna auf ihrer Seite. Nachdem Deutschland allein vor dem Tor die Hartgummischeibe nicht versenken konnte, taten es die Gäste ihrerseits im Gegenzug.
So entschieden die Norweger die Spiele beider Tage, knapp 3:2 und 4:3 nach OT, für sich.Für unseren Dachauer Spieler war es eine phantastische Erfahrung, sich auf Augenhöhe mit Weltklasseathleten im Eisoval messen zu können. Erschöpft aber zufrieden resümierte Hugo: "...einfach nur der Wahsinn, unglaublich...."

Deutschland vs. Norwegen    Deutschland vs. Norwegen 417

 Deutschland vs. Norwegen / Hugo Rädler Nr. 6

 


Vier Monate seit Beginn seines regelmäßigen Trainings bei den Woodpeckers, wurde dem Dachauer Hugo Rädler die große Ehre zuteil, vom Bundestrainer der Sledge Hockey Nationalmannschaft, Andreas Pokorny zum offiziellen TL nach Köln eingeladen zu werden. Diese Gelegenheit, sich auf Augenhöhe mit Nationalspielern in einem intensiven Trainings-Camp zu messen, wollte er sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Der Einstieg war einfach, nachdem er ja auf heimischem Eis beim Bundesligaturnier im vergangenen Januar schon in die Sledgehockey Welt eintauchte und die Spieler schon zum größten Teil kennenlernen konnte. Hugo nahm nun die nächste Hürde sich in dieser Sportart zu etablieren und sich für den Nationalkader zu empfehlen.
Da Hugo schon seit frühester Jugend Eishockey spielt, ist er ein sehr gefragter Spieler in der Sledge Szene. Viele Spieler weltweit fanden erst nach ihrem persönlichen Schicksalsschlag den Weg zum Schlitteneishockey. Hugo gehört somit zum gefragten Kreis derer, nach denen der Bundestrainer Andreas Pokorny Ausschau hält, da er den Sport mit seinen ganzen Finessen von der Pike auf gelernt hat.

Hugo´s Fazit  nach dem TL, "Einfach nur der Wahnsinn, in so einem Umfeld trainieren zu dürfen".

Das Mannschaftsfoto zeigt die Sledge Hockey Nationalmannschaft zusammen mit den Berliner Eisbären, die ihr Abschlußtraining vor ihrem Spiel gegen die Kölner Haie absolvierten.
Die Profispieler zollten den Kollegen in ihren Schlitten allerhöchsten Respekt und man tauschte sich über den schnellsten Mannschaftssport der Welt noch ausgiebig aus.

TL SledgeHockey Nationalmannschaft in KoelnGanz links stehend Uwe Krupp, Ex-Nationalmannschaftscoach Sitzend vierter v. l., Hugo Rädler

 

 

 


Der Dachauer Sledge Hockey Spieler Hugo Rädler hat Mitstreiter auf Schlitten gewonnen. Nach dem großen Erfolg der Auftaktveranstaltung im Sledge Hockey, mit dem Bundesligaturnier in Dachau Mitte Januar `16, fanden sich die beiden Interessenten Mirko und Christoph zu einem gemeinsamen Trainig mit Hugo im Stadion am Dachauer Stadtwald ein. Dabei konnte man fachsimpeln und sich auf Augenhöhe austauschen.

Die Zukunft des Sledge Hockey in Dachau klingt nach seinem überraschenden Blitzstart im November `15, nun zum Saisonende noch gut aus.
Für die kommende Saison 16/17 läßt sich das Projekt "eigene Sledge Hockey Mannschaft" ganz gut an. Alle Beteiligten können mit dem bisher Erreichten wirklich sehr zufrieden sein.

V. l. Christoph Mirko und Hugo V. l. Christoph Mirko und Hugo

 

 


Die Bundesliga des Sledge-Eishockey, also Eishockey für Menschen  mit körperlicher Behinderung, war am vergangenen Wochenende auf Initiative des Fördervereins Eishockeysport Dachau e.V. und dem Woodpeckers Eishockeyteam Dachau, zu Gast auf der städtischen Kunsteisbahn Dachau.

Hugo Rädler, der erste Sledge-Eishockeyspieler der Dachauer Woodpeckers, konnte als unterstützender Gastspieler bei den „Ice Lions Langenhagen“, seine ersten Bundesligaspiele bestreiten.
„Es ist natürlich schon ein überragendes Gefühl, mit Nationalspielern gemeinsam auf dem Feld zu stehen. Und dann gleich mit einem Heimspiel zu beginnen, macht es umso schöner,“ meinte Hugo Rädler dabei selbstbewusst.  

Hugo Raedler 3Dachauer Sledge-Eishockeyspieler überzeugt beim Bundesliga Turnier in Dachau: Hugo Rädler                  thumb DSC06525                                                                                      

 

 



 

 

An die 400 Gäste an beiden Turniertagen, darunter Oberbürgermeister Florian Hartmann als Schirmherr der Veranstaltung, sowie Landrat Stefan Löwl, die Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath, Martin Güll und Anton Kreitmair und der Sportreferent der Stadt Dachau, Günter Dietz, feuerten die Spieler lautstark an und trugen damit auch zu einem guten Gelingen des Projekts bei.
Natürlich waren vom Hauptsponsor, der VR-Bank Dachau, auch Vorstand Karl-Heinz Hempel, Hauptgeschäftstellenleiter Andreas Brugger und Marketingleiter Martin Richter vor Ort und bewunderten den virtuosen Umgang der Spieler mit ihrem Sportgerät. Die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki und der Vorstandsvorsitzende des Special Olympics Bayern e.V. Joachim Kesting ließen es sich nicht nehmen, sogar an beiden Spieltagen den „Schlittenflitzern“ bei ihrem Wirken zuzusehen. Auch einige Stadträte, hauptsächlich von der SPD, konnte man unter den Zuschauern begrüßen.

Anthony Vilano, Vorstand des Fördervereins und Stefan Steurer, Verantwortlicher der Dachau Woodpeckers, die Organisatoren der Veranstaltung, waren überaus zufrieden: „Mit dieser Veranstaltung wollten wir ein Zeichen für den Inklusionsport in Dachau setzen. Dass wir alleine während dieses Spieltags zwei weitere Interessierte ernsthaft für Sledge Hockey begeistern konnten, zeigt, dass das Interesse behinderter Menschen sehr groß ist, und dies wollten wir unterstützen. Auch Vertreter des Blindenfußballs von 1860 München, haben am Rande der Veranstaltung Interesse bekundet, in der eisfreien Zeit die Sportstätte für deren Aktivitäten nutzen zu wollen, so dass sich die städtische Kunsteisbahn Dachau, zu einer ganzjährigen Inklusionssportstätte hin verändern könnte.“
Das Forum Sport der Dachauer SPD, das geholfen hat, diese Veranstaltung mit zu organisieren, sieht hierin auch die Chance für eine langfristige Lösung des Eisstadions in Dachau. „Zunächst sind wir sehr dankbar, dass die VR Bank Dachau als finanzieller Sponsor den Sledge-Hockey-Spieltag in Dachau überhaupt ermöglicht hat. Wir haben dem Förderverein und der Eishockeyabteilung, die Woodpeckers, bereits unsere weitere Unterstützung bei der Erarbeitung eines  stichhaltigen Konzepts für eine Inklusionssportstätte in Dachau zugesagt, denn dies kann eine Leuchtturmwirkung nicht nur für Dachau, sondern für viele andere Kommunen entfalten.“ so Andreas Gahr, Leiter des SPD-Forum Sport.

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Die Gastvereine aus Bremen, Hannover, Köln und Dresden verließen die Stadt Dachau in allerbester Erinnerung und mit dem Versprechen, auf alle Fälle unbedingt nächste Saison wieder kommen zu wollen.“Wir kommen in jedem Fall wieder, uns werdet ihr jetzt nicht mehr los.“ so die Ligenleiterin Marion Dannenberg aus Wiehl/Köln. Im kommenden Jahr vielleicht bereits  mit einer „Dachauer Heim-Mannschaft“..

Auf diesem Weg bedanken sich die Organisatoren beim Jugendgästehaus, den vielen Mithelfenden, Unterstützern und Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses bislang einzigartigen Sportereignisses in Dachau, beitrugen.

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noch mehr Bilder gibt´s hier:  Sledge Eishockey 16./17.01.2016

 


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